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Orgelbaumuseum Schloss Hanstein Ostheim e.V.

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Wenn die Orgel die „Königin der Instrumente“ ist, dann ist der Orgelbau ein ganz besonderes (Kunst-)Handwerk!

In der Orgel verbinden sich auf einzigartige Weise Musik und Kultur mit handwerklich-technischem Können. Seit der Antike eröffnete der Fortschritt des Orgelbaus immer wieder neue Klangwelten, die tief hineinwirkten in die Musik-, Geistes- und Kulturgeschichte. Die Orgel prägte historische Weltbilder.

Tauchen Sie ein in die 2300-jährige Geschichte der Orgel. Lassen Sie sich mitreißen vom Orgelklang musikalischer Epochen und entdecken Sie überall die Technik hinter der Kunst der Organisten!

Die Ausstellung im wundervollen Ambiente des alten Hansteinschen Schlosses aus dem Jahr 1450 führt Sie durch sämtliche Epochen der Orgelgeschichte, die vor über 2300 Jahren in Alexandria ihren Anfang nahm. Geschichte für die Ohren - ein einmaliges Erlebnis! Das Museum hat sich zum Ziel gesetzt, alle gezeigten Orgeln spielbar zu machen.

Im Jahr 1993 wurde die Dauerausstellung des Orgelbaumuseums von KMD Jürgen-Peter Schindler gegründet und 2008 nochmals überarbeitet. Dabei wurde insbesondere Wert auf Besucherfreundlichkeit gelegt. Egal ob Sie das Museum alleine, mit der Familie, Ihren Freunden oder in einer größeren Gruppe besuchen - es wird für Sie in jedem Fall ein lohnender und erlebnisreicher Ausstellungsrundgang!

Die Ausstellung erstreckt sich über 4 Stockwerke mit 15 höchst unterschiedlichen Ausstellungsräumen und rund 700qm Präsentationsfläch. In ihrem Mittelpunkt stehen die wertvollen Orgeln, die als Originale oder kunstvolle Nachbauten den Weg ins Museum fanden. Zu den Prunkstücken der Sammlung finden Sie auf modernen Schautafeln übersichtliche Informationen und ergänzende Exponate, die Ihnen faszinierende Einblicke in die Technik des Orgelbaus und dessen historische Entwicklungen erlauben. Ganz besondere Aufmerksamkeit erfährt dabei die Ostheimer Orgelbautradition. Technik- und Musikgeschichte verbinden sich so zu einem großen Panorama der abendländischen Kultur.

Ein besonderer Schwerpunkt der Ausstellung liegt auf den technischen Aspekten der Orgelgeschichte. Jeder musik- und geisteshistorischen Epoche werden die entsprechenden technischen Neuerungen zugeordnet. So wird die Verschmelzung von Kultur und Technik unmittelbar anschaulich.

Um jedoch die Funktionsweise der Orgel und ihrer einzelnen Bestandteile verständlich aufzubereiten, wurden zusätzliche rein technische Ausstellungsabschnitte gebildet, die sich gesonderter Fragen annehmen: Wie entsteht etwa eine Orgelpfeife? Was bestimmt ihren Klang? Was ist die Traktur? Und wer stellt eigentlich „Windladen“ her? Diese und viele andere spannende Fragen beantwortet das Orgelbaumuseum, indem es Orgeldetails und Funktionsmodelle zeigt oder Einblicke in verschiedene Werkstätten gestattet. Schauen Sie dem Pfeifenmacher über die Schulter oder helfen Sie dem Orgelbauer beim Intonieren der Pfeifen. Sie werden beeindruckt sein von der Komplexität des Orgelbaus! 

Selbstverständlich kommt auch das Hörerlebnis nicht zu kurz: Entweder werden die Orgeln im Rahmen einer „technisch-/klingenden Museumsführung“ gespielt oder aber Sie dürfen selbst tätig werden – natürlich nicht an den historischen Stücken selbst, sondern an eigens eingerichteten Hör- und Mitmachstationen.

Für Familien und Kinder hält das Orgelbaumuseum etwas Besonderes bereit Mit einen Entdeckerrucksack können sich die Kinder auf eine abenteuerliche Reise durch die Ausstellung begeben, um die Geheimnisse der Orgel zu entschlüsseln.

Im Renaissancezimmer des Orgelbaumuseums befindet sich das Standesamt. Auf Wunsch wird während der Eheschließung auf einer historischen Orgel aus dem Jahr 1646 besinnliche und heitere Musik gespielt.

 


Logo_OrgelbaumuseumOrgelbaumuseum Schloss Hanstein Ostheim e.V.
Paulinenstraße 209
7645 Ostheim v.d. Rhön

Telefon: (09777) 1743 . Telefax: (09777) 1743

orgelbaumuseum@ostheim.de
www.orgelbaumuseum.de

Wissenschaftliche Leitung: Jörg Schindler-Schwabedissen